Gewöhnliche Robinie - Robinia pseudoacacia

Gewöhnliche Robinie

Kahle Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) – Naturdenkmal

Familie: Hülsenfrüchtler
Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia), Robinie oder Scheinakazie ist ein bis zu 25m hoher, sommergrüner Baum. Die Robinie stammt aus Nordamerika, wird in Europa als Park- und Gartenbaum angepflanzt und ist inzwischen auch verwildert anzutreffen.

Namen

Gattungsname Robinia vergab Carl von Linneé, er bezog sich auf den Hofgärtner Jean Robin französischer Könige um 1600. [siehe: Wikipedia]
Artname pseudoacacia latinisierter Ausdruck für Schein-Akazie.

Blätter

Wechselständige, unpaarig gefiederte Laubblätter, Länge von 15 bis 30cm. Die Laubblätter tragen 9 bis 23 eiförmige, ganzrandige, gestielte Einzelblättchen.

Stamm, Rinde

Stammdurchmesser bis über einem Meter; Borke grau bis dunkelbraun, tief gefurcht, längsrissig.

Blüten

Weiße, angenehm duftende Schmetterlingsblüten in hängenden achselständigen, 10 bis 20cm langen Trauben; neun Staubblätter zu einer Röhre verwachsen, das zehnte steht frei.
Blütezeit: Mai bis Juni

Früchte

Braune, kahle Hülse; Samen bohnenförmig

Fundstellen

Auf dem Gelände des Wasserwerks Ebnet, Flst.: 824, sind unter der Nummer 151 drei Robinien als Naturdenkmal ausgewiesen (Verordnung der Stadt Freiburg vom 29.10.2021):
Ausweisungsgrund: Einzigartiges Erscheinungsbild, Größe und ortsbildprägende Eigenschaften, Höhlenbäume für heimische Fledermäuse und Vogelarten, Bienen- bzw. Insektenweide. Stammumfang: 421/308/396 cm | Höhe: 20/19/19 m | Pflanzjahr: 1900 | Eigentum: privat

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November 2021