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Wacholderheide "am Pfisterhäusle" - Eschbach
Nordflanke der Wacholderheiden-Fläche "am Pfisterhäusle", Blick über den Trockenrase zum östlichen Waldrand
Die rund 5 Hektar große Wacholderheide "am Pfisterhäusle" ist flächenhaftes Naturdenkmal (FND) auf der Gemarkung Stegen-Eschbach. Die geschützte und gepflegte Heidefläche liegt auf einem steil abfallenden Südhang des Brombeerkopfs (864m) oberhalb des Pfisterhäuslehofs, eingerahmt von bewirtschafteten Waldflächen.
Lage: Kartenausschnitt auf OpenStreetMap
Als Naturdenkmal ist das Gebiet der Wacholderheide vor Veränderung geschützt und wird gepflegt, um seinen Charakter zu erhalten. Zum Schutz und zur Pflege des Flächendenkmals sollte jeder beitragen, der mit der Wacholderheide in Berührung kommt.
Die nachfolgenden Fotos sind daher während eines Pflege-einsatzes des NBU-Dreisamtal entstanden. Entfernt wurden Adlerfarn und Brombeerbüsche, um der Verbuschung des Geländes vorzubeugen.
Mehr zu diesem Flächennaturdenkmal: Wacholderheide am Pfisterhäusleberg.
Entfernen eines Brombbeerstrauchs
Eindrücke von der Wacholderheide
Der Gemeine Wacholder (Juniperus communis) oder Heide-Wacholder wächst als immergrüner Strauch oder Baum mit kurzem Stamm und wird bis 3m hoch, selten bis zu 12m. Er wächst auf sonnigen Magerweiden, Heide, oft zeigt er ehemalige Weiden an. (mehr zur Pflanze: Gemeiner Wacholder)
Stamm eines Wacholder-Baums mit Fotoausschnitten des StammfußesRinde eines anderen Baums
und des Kronenansatzes
Als historische Kulturlandschaft entstand die Wacholderheide durch Rodung und Beweidung, wobei der Wacholder aufgrund seiner Nadeln von Schafen verschmäht wurde und stehen blieb.
Die Wacholderheide bietet wertvolle Lebensräume für wärmeliebende Insekten (siehe oben) und Vögel (z.B. Neuntöter) sowie an Nährstoffarmut angepasste Pflanzen (siehe oben).
Ausblicke vom Wacholderheide-Hang
Die exponierte, offene Hanglage der Wacholderheide am Pfisterhäusleberg biete vor allem im oberen Hang-bereich weite Ausblicke zur Hanggegenseite, dem Kamm Hochgericht – Lindenberg, sowie hinüber ins Dreisamtal und in die nähere Hangumgebung.
Kartenausschnitt auf OpenStreetMap
Die kahle Wiesenhöhe „Mondschein“ fällt zum Eschbachtal hin steil ab. Die Wiesenfläche im Hintergrund liegt auf dem Kamm zwischen dem Eschbachtal und dem Ibental. Unterhalb des Kamms zum Eschbachtal hin liegt – auf dem Foto nicht zu sehen – das Gehöft Fußhäusle.
Fotos unten: Das Anwesen des Zipfeljocken-hofs. Der Waldstreifen im Hintergrund beider Fotos markiert das Tal des Scherlenzendobel-bachs. Der Fahrweg an der Kante vor dem Wald kommt – auf den Fotos von links – aus dem Tal: der Zipfeljockenhofweg.
Der Vordergrund der Fotos, deutlich vor allem im rechten Foto, zeigt den Hang hinunter ins Tal des Wolfsgrundbachs.
Der Fotoausschnitt rechts zeigt die Kapelle die zum Hof gehört: Treppen hinauf zur Kapelle und ihre Turmspitze sind zu erkennen.
Foto oben links: Gesamtansicht des Eschbachtalabschnitts vom Mittel(links) - zum Obertal (rechts); das Ausschnitt-Foto in der Mitte zeigt die Pfarrkirche St. Jakobus, das rechte den Eingang zum Tal des Wolfsgrundbachs und damit die Zufahrt nach Hintereschbach.
Kartenausschnitt in OpenStreetMap
Foto in der Mitte: Blick über die Dobel südöstlich vom Wacholderheide-Hang hinweg auf den Gegenhang des Eschbachtals
Foto rechts: Gezoomte Ansicht vom selben Standpunkt aus. Das Großformat dieses Fotos mit Beschriftung.
Foto unten: Erweitertes Panoramaformat
Foto oben: Eine Panorama-Ansicht die vom Wiesenhang des Giersbergs auf der linken Bildseite über den Ort Kirchzarten bis zum Kirchzartener Ortsbeginn auf der rechten Bildseite reicht. Im Vordergrund beginnt die Fotoansicht mit der Hochspannungs-leitung, die auf dem Südhang des Steurentals verläuft. Sie endet im Hintergrund mit den Schwarzwaldhöhen der Dreisamtal-Südseite.
Ausschnittfoto links: Im Vordergrund der Mooshof, dann eine Häuserzeile von Stegen an der Straße ins Eschbachtal, anschließend das östliche Häuserkaree des Kirchzartener Stockackers und schließlich Häuser des östlich Teils von Unterbirken. Die Freifläche wird abgeschlossen durch den Galeriewald vor dem Wagensteigbach. Zu entdecken sind das Dach der Einsegnungshallte des Kirchzartener Friedhofs und die Dachfront des Schulzentrums.
Ausschnittfoto Mitte: Ortseingang von Oberried, zu entdecken die Klosterkirche Mariä Krönung.
Ausschnittfoto rechts: Das Zentrum von Kirchzarten mit der Pfarrkirche St. Gallus, zu entdecken das Dach des Hotel-Restaurants Fortuna.
Links und Literatur
April 2026