Blauer Eisenhut - Aconitum napellus

Blauer Eisenhut

Blütenstand eines Blauen Eisenhuts - Aconitum napellus.

Blauer Eisenhut

Familie: Hahnenfußgewächse
Der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus) oder auch Sturmhut ist eine 50 – 200 cm hohe, blau blühende, ausdauernde, krautige Pflanze. Sie wächst auf höher gelegenen, feuchten, nährstoffreichen, kalkhaltigen Lehm- und Tonböden in Gebirgswälder, auf Lägerfluren bis in Höhen von 3000 m.
Hinweis: Die ganze Pflanze ist sehr giftig.

Infografik zum Blauen Eisenhut:
Thomé, Otto Wilhelm: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, Gera 1885; Zugriff über Wikipedia, der freien Enzyclopädie, im August 2016

Name

Gattungsname Aconitum: antiker Name für eine Giftpflanze. Eine griechische Sage führt die Herkunft des Eisenhuts auf den giftigen Speichel des Höllenhundes Kerberus zurück, der am Hügel Akonitos von Herakles aus der Unterwelt gezerrt wurde. [Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem]
Artname napellus aus dem Lateinischen: Verkleinerungsform von napus = Rübe, wegen der Wurzelform des Blauen Eisenhuts.

Blauer Eisenhut
Blauer Eisenhut

Blüten

Blütenstand: traubig, endständig, dicht. Blüten: blau bis blauviolett, Helm meist breiter als hoch.
Blütezeit: Juli bis August

Blütenknospen

Blauer Eisenhut
Blauer Eisenhut
Blauer Eisenhut

Fotos links:
traubiger Blütenstand.

Foto rechts:
Blick in eine Blüte.
 

Fruchtstand

Je Blüte werden mehrere Balgfrüchte (eine ledrige Fruchtwand umschließt mehrere Samen) gebildet.

Blauer Eisenhut
Blauer Eisenhut

Reifende Fruchtstände

Blauer Eisenhut

Laubblätter

Stängel und Blätter

Stängel aufrecht.
Laubblätter gestielt, fünf- bis siebenzipflig.

Blauer Eisenhut
Blauer Eisenhut

Herbarium-Blatt von 1959

Blauer Eisenhut gepflückt in Einödsbach (Obersdorf) – Deutschland, Bayern – am 29. August 1956.
Originalgröße: 25x15 cm

Links das ganzes Herbarium-Blatt, rechts ein Ausschnitt

Fundstellen

Links für weitere Informationen

August 2016